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Test-Leitlinien der hessischen Aidshilfen
Die hessischen Aidshilfen beteiligen sich an der Testkampagne für die Zielgruppe der Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), die im Herbst diesen Jahres bundesweit unter dem Dach unseres Bundesverbandes, der Deutschen AIDS-Hilfe veranstaltet werden wird. Sie ist Teil der MSM-Präventionskampagne "Ich weiß, was ich tu!". In diesem Kontext hat die Landesarbeitsgemeinschaft Beratung der hessischen Aidshilfen Test-Leitlinien beschlossen, die Essentials können sie hier herunterladen. Sie werden in einem weiteren Arbeitsschritt in das "Qualitätshandbuch psychosoziale Beratung" eingearbeitet werden, dass die aktuellen Arbeitsleitlinien ersetzen soll ("work in progress"). Wichtige Festlegungen betreffen die Vorgaben zur Qualifikation der BeraterInnen sowie zum Setting und zur Durchführung der Tests (Struktur- und Prozessqualität).
Arbeitsleitlinien der hessischen Aidshilfen zur Betreuung und Beratung im Strafvollzug
NIcht nur mit dem Positionspapier zur EKAF-Veröffentlichung hat sich der Verbandstag der hessischen Aidshilfen vom November 2008 befasst. Ein zweites wichtiges Thema war die Beschlussfassung über die Arbeitsleitlinien zur Betreuung und Beratung im Justizvollzug.
AutorInnen der beschlossenen Leitlinien waren Cornelia Schlerf (AIDS-Hilfe Marburg) und Martin Klatt (AIDS-Hilfe Gießen), beides MitarbeiterInnen mit mehrjähriger einschlägiger Beratungspraxis. Der Text setzt sich mit den besonderen institutionellen Vorgaben des Arbeitsfeldes auseinander, er umreißt aber vor allem die professionellen
Standards der in diesem Bereich tätigen hessischen Aidshilfen und verdeutlicht so auch die spezifischen Ansätze, die das Profil der Beratungsarbeit der Aidshilfen kennzeichnen.
Den Text können Sie hier als PDF herunterladen.
Positionspapier der AIDS-Hilfe Hessen zur EKAF-Veröffentlichung vom 30.01.2008
Auf ihrem Verbandstag vom 12. November 2008 hat sich die AIDS-Hilfe Hessen zur o.g. Veröffentlichung der Eidgenössischen Kommission für Aidsfragen (EKAF) positioniert. Der Verbandstag stimmt den zentralen Aussagen der EKAF mit der folgenden Formulierung zu:
"Wer seit mindestens 6 Monaten eine Viruslast unter der Nachweisgrenze hat, die Therapie konsequent durchführt und keine anderen symptomatischen STIs hat, überträgt HIV bei Kondomverzicht mit einer Wahrscheinlichkeit, die der von Safer Sex (unter Verwendung von Kondomen) ohne diese Voraussetzungen entspricht."
Der Verbandstag verurteilt alle Versuche, "der Öffentlichkeit Informationen vorzuenthalten oder Informationen interessengeleitet zu entstellen, auch nicht aus präventionstaktischem Kalkül".
Das Papier kann hier heruntergeladen werden.
Eine abweichende Haltung zur beschlossenen Position des Verbandstages hat der Vorstand der AIDS-Hilfe Wiesbaden eingenommen. Das Postionspapier dokumentieren wir ebenfalls unter Positionspapiere.
